Niedersachen klar Logo

Preis für niedersächsische Landesgeschichte

Seit 2008 schreibt die Historische Kommission den Preis alle zwei Jahre aus, um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Landesgeschichte zu stärken und den auf diesem Gebiet arbeitenden wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die

Stiftung Niedersachsen hat den Preis mit 5.000 € dotiert.

Die Preisverleihung findet am 26. November 2018 im Niedersächsischen Landesarchiv, Am Archiv 1, 30169 Hannover statt. Hier finden Sie die

Einladung.


Die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen vergibt im Jahr 2018 zum sechsten Mal den von der Stiftung Niedersachsen geförderten „Preis für niedersächsische Landesgeschichte“ an exzellente Nachwuchswissenschaftler, die sich mit Themen der niedersächsischen und bremischen Landesgeschichte beschäftigen.

In diesem Jahr wird der Preis geteilt zwischen Jonas Hübner für seine Dissertation „Güter und Gerechtsame. Ländliche Gemeingüterverwaltung und -nutzung in einer frühneuzeitlichen Markgenossenschaft. Die Essener Mark bei Osnabrück“ und Philipp Kufferath für seine Dissertation „Peter von Oertzen, 1924-2008. Eine politische und intellektuelle Biographie“.

preis für niedersächsische landesgeschichte ansgar schanbacher lavinia francke
Preisverleihung 2016 in Lüneburg

Auf der Jahrestagung am 27. Mai 2016 in Lüneburg hat die Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen, Lavinia Francke, den Göttinger Historiker Ansgar Schanbacher mit dem Preis für niedersächsische Landesgeschichte ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurde die Dissertation von ihrem Betreuer, Prof. Dr. Arnd Reitemeier (Georg-August-Universität Göttingen).

Die Studie mit dem Titel „Kartoffelkrankheit und Nahrungskrise in Nordwestdeutschland 1845-1849/61“ widmet sich einem zentralen europäischen Thema im Schnittfeld von Umwelt-, Wirtschafts- und Landesgeschichte. Sie ist inzwischen in der

Publikationsreihe der Historischen Kommission im Göttinger Wallstein Verlag erschienen.

Die bisherigen Preisträger und ihre mit dem Preis für niedersächsische Landesgeschichte ausgezeichneten Arbeiten:

2008
Söhnke Thalmann, Hannover: Ablaßüberlieferung und Ablaßpraxis im spätmittelalterlichen Bistum Hildesheim (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, 254), Hannover: Verlag Hahnsche Buchhandlung 2010.

2010
Michael Hecht, Münster: Patriziatsbildung als kommunikativer Prozess. Die Salzstädte Lüneburg, Halle und Werl in Spätmittelalter und früher Neuzeit (Städteforschung Reihe A, Darstellungen 79), Köln: Verlag Böhlau 2010.

2012
Jasper Heinzen, York: Making Prussians, raising Germans: Hohenzollern State-Building in the Province of Hanover, 1866-1914 (New Studies in European History, 2), Cambridge u.a.: Cambridge University Press 2017.

2014
André R. Köller, Papenburg: Agonalität und Kooperation. Führungsgruppen im Nordwesten des Reiches 1250-1550 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, 279), Göttingen: Wallstein Verlag 2015.

2016
Ansgar Schanbacher, Göttingen: Kartoffelkrankheit und Nahrungskrise in Nordwestdeutschland 1845-1848 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, 287), Göttingen: Wallstein Verlag 2016.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln